Champagner als Essensbegleitung
Champagner sind wunderbare Essensbegleiter und mit ein paar einfachen Regeln steht einem „dîner au Champagne“ nichts im Wege!
Wichtig sind die Aromen, die Texturen und die „Jahreszeit“, die der jeweilige Champagner repräsentiert. Als Essensbegleiter eignen sich vor allem Holzfass-gereifte Champagner, da sie aromatischer sind, mehr Struktur, mehr Körper, Konsistenz und Tannine aufweisen.
Um den passenden Champagner zum passenden Gericht zu servieren gibt es drei einfache Regeln zu beachten:
Intensität - ein intensiver Champagner passt zu intensiven Gerichten, z.b. ein würziges, aromatisches Gericht (Curry) oder aromatisches Fleisch (Lamm oder Ente). Ein feiner Champagner zu einem feinen Gericht (z.B. Hühnerbrust, Dorsch, Zander, etc.).
Textur/Konsistenz - ein Champagner mit cremiger Textur, passt zu cremigen Gerichten (Pilzrisotto). Eine feste Textur passt zu Gerichten mit fester Konsistenz (Fleischgerichte oder Fisch mit festem Fleisch, z.B. Goldbrasse, Wolfsbarsch, Hummer).
Aromen - ein frischer, junger Champagner passt zu rohen oder halbrohen Gerichten. Je nach Champagner können das Austern, Lachstatar, geräucherte oder gebeizte Fische, Sushi, Beef Tartare etc. sein. Ein reifer Champagner passt zu aromatischen, „herbstlichen“ Gerichten wie z.B. Wild.
Erstrebenswert ist also die Harmonie zwischen Champagner und Gericht. Gericht und Champagner werden eins und ergänzen sich zu einem harmonischen Ganzen. Aber Mutige können ein Gericht mit einem Champagner natürlich auch kontrastieren. So ruft man Aromen im Champagner hervor, die sonst nicht hervorgekommen wären.
Aber keine Sorge, man merkt schnell wenn ein Champagner nicht zu einem Gericht passt, dann schmeckt man nur noch Säure und Perlage!
